Heute haben wir Nachmittags noch bissel Arbeit gehabt...
Morgen früh geht es nochmal kurz in die Salzmine. Und dann endlich wieder auf die Straße!
Kleiner Blog über meine Reisen mit dem Motorrad
Heute haben wir Nachmittags noch bissel Arbeit gehabt...
Morgen früh geht es nochmal kurz in die Salzmine. Und dann endlich wieder auf die Straße!
Die Definition von Langeweile ist immer das Gleiche zu machen...
Deshalb holten wir Mitte Juni in Naumburg einen großen schwarzen Kastenwagen ab. Für eine Woche hatten wir ihn schon im Winter gemietet.
Wir wollten raus aus Deutschland, aber nicht zuviel Zeit auf der Autobahn verbringen. Das polnische/tschechische Gebiet um den Berg Schneekoppe war deshalb unser Urlaubsgebiet.
Eine tolle Woche, und die Camper-Geschichte hat ganz wunderbar funktioniert. Wir werden in 2.. 3 Jahren mal eine 3 Wochen Tour nach Skandinavien damit machen. Und bestimmt ist das was für uns wenn wir irgendwann zu klapperig für ne mehrwöchige Krad Tour sind.
Gestern Abend waren wir noch fleißig. Das Krad war auf dem Hänger, die Moppedsachen in der Dachbox, und bis auf die Zahnbürste war aller übriger Krempel schon im Auto.
![]() |
| Am frühen Morgen in Bilbao... |
![]() |
| Frankreich ist erreicht |
![]() |
| Wie üblich alle 2h eine Pause und Fahrerwechsel |
Ist aber nicht schlimm, wie üblich in solchen Fällen rief die Dame ein anderes Hotel in der Nähe an. Nur 3 km entfernt, und ein Doppelzimmer war noch frei. Das Hotel dort war zwar nicht so gut wie das eigentlich gebuchte, aber der Parkplatz hinterm Haus war groß genug für unser langes Auto. Und sauber war es auch – wir bleiben ja nur eine Nacht.
Im Zimmer gabs dann noch ne Schnitte mit Käse als Abendbrot, und direkt danach lagen wir dann doch müde von dem langen Tag im Bettchen.
![]() |
| Unser Lastzug vor der schönen Landschaft von Verdun |
Die Gegend hier ist auf jeden Fall sehr schön, kaum vorstellbar das sich hier vor ~110 Jahren hunderttausende von jungen Männern jahrelang gegenseitig umgebracht haben….
![]() |
| Das zweite Frühstück |
Am zweiten Tag der Rückreise das gleiche Spiel, um 6 wecken, frühstücken und ab auf die Autobahn. 8.30 Uhr gings über die deutsche Grenze. Trotz Pfingstfreitag waren die Autobahnen nicht überfüllt, ohne große Staus konnten wir nach Thüringen fahren. Kurz vor 16 Uhr kamen wir zu Hause an.

Daheim angekommen 
Und 2 Stunden später ist fast alles wieder runtergebaut
Nach einem sehr guten Frühstück packten wir heute das letzte Mal unser Zeug in Koffertaschen und Rolle. Inzwischen bin ich da echt geübt drinne, und ich weiß auch wo was ist ...
Der Weg zum Auto war kurz, einmal übern Berg, bissel was über ne halbe Stunde...
Die Motorradkette macht inzwischen schon Geräusche, das in Salamanca gekaufte Kettenspray war wohl nicht so dolle, oder die Kette hat einfach so ihre Lebensdauer erreicht ... Ich werde sie daheim gleich tauschen, dann kann ich auch gleich die kürzere Übersetzung einbauen und den automatischen Kettenöler installieren...
Halb 11 waren wir beim Auto. Alles steht noch da und ist OK, da hat unsere junge rumänische Hausdame gut aufgepasst.
Wir ziehen uns rasch um, und fahren dann mit dem Auto ca 1h an die Atlantikküste. Dort steht die Kapelle Gaztelugatxe auf einer hohen felsigen Halbinsel. Der Fußweg dorthin ist bei der Hitze 😆(inzwischen 25 Grad) ein wenig beschwerlich, erst mehrere 100m sehr steil den Berg runter, und dann 241 Stufen wieder hinauf...aber es lohnt sich, sieht sehr gut aus! Und Fan von felsiger Meeresküste und Brandung sind wir ja eh. Hat sich gelohnt der Ausflug.Auf dem Rückweg zum Autohotel haben wir dann nach getankt und einen größeren Einkauf in einem Supermarkt gemacht. Essenszeug für die nächsten 2 Tage wurde gekauft, und ein bissel Wurst und Käse und Alkohol für daheim...
Kurz nach 6 haben wir dann noch das Krad auf den Anhänger geschoben und das Auto gepackt. Morgen stehen wir um 6 auf, schnell frühstücken und dann ab auf die Bahn. Wir wollen möglichst weit bis zur deutschen Grenze kommen. Das Zwischenhotel buchen wir dann erst nachmittags oder abends, mal schauen ob wir es bis Belfort schaffen...
Der Anfang war heute bissel stressig. Wir packen zusammen, ich laufen mit Moppedzeug und Helm 5 min durch die Stadt zum Parkhaus. Die Ticketgeschichte mit dem Hotelausdruck funktioniert erstaunlicherweise, ich fahre mit dem Krad an den Rand der Fußgänger Zone und parke den Bock auf dem Fußweg. Dann laufen ich zurück zum Hotel, schnappe mir die Holde und das Gepäck, und dann geht es wieder zum Krad und wir können endlich losfahren. Es geht durch die Innenstadt zum Palacio de la Aljaferia, ein Palast/Schloss 15 min vom Hotel entfernt. Wir parken das Krad samt Gepäck auf einen inoffiziellen Parkplatz, und gehen in den Palast. Der sieht innen ein wenig aus wie die Alhambra, schon schick. Und es sind viele Bilder von Goya ausgestellt, der in Saragossa geboren wurde.
Danach wieder aufs Krad, und zur nächsten Tankstelle. Saragossa wird mir auf jeden Fall als die Stadt der roten Ampeln in Erinnerung bleiben, was für ein scheiß Verkehr...
Wir fahren dann zügig nach Norden, langweilige Schnellstraße. In Alfaro trinken wir einen Cappu und essen eine Kleinigkeit. Unmittelbar vor der großen Stadtkirche - also Kirchen bauen können die Spanier!
Die letzte Stunde der heutigen Fahrt ging dann durch kurviges,bergiges und bewaldetes Gebiet, da stieg die Laune wieder an. Das gebuchte Hotel im Wald erwies sich als Volltreffer. Schönes Zimmer, schönes Restaurant, man konnte draußen sitzen und den Blick in die grünen Berge genießen... Nach der stressigen Großstadt eine Wohltat.
Wir spielten dann bissel Karten, und am Abend aßen wir noch fein in dem Restaurant. Die Nacht war auch sehr gut, das Hotel hat uns wirklich gut gefallen. Es ist inzwischen echt ein Problem für uns anhand der Daten im Booking und Co gute Hotels auszuwählen.