Mittwoch, 23. September 2026

Von Brean über Stonehenge nach Langrish/Petersfield

 Die erste Nacht die nicht so dolle war.  Das Bett hatte unten dieses hochstehende Fußteil gehabt, und bei meiner Körpergröße ist das dann so nervig weil man nicht gerade liegen kann... 

Das englische Frühstück war wieder sehr gut. Beim zusammenpacken fing es dann an ganz sachte aus den dunklen Wolken an zu nieseln. Wieder die Frage, Regenzeug an oder nicht. Hier nieselt es gerade, der Wetterbericht verspricht aber das Gegenteil. Wir entscheiden uns für einen Kompromiss: Die unterwegs schwieriger anzuziehende Hose wird jetzt sofort angezogen, die Jacke kann man dann schnell noch überwerfen wenn's wirklich anfängt zu regnen. 

Rund 2h fahren wir Richtung Osten, schnell noch tanken und dann meistens kleine Landstraßen mit wenig Verkehr. In Stonehenge kamen wir dann 13 Uhr an, lustigerweise war der Schalter für vorgestellte Tickets 5x so lang wie der Direktverkauf. Leider haben die hier keine Möglichkeit das man Sachen wegschließen oder ablegen kann. Die Rückenprotektoren blieben also unter den Helmen auf dem Krad, die Jacken nahmen wir mit. Ich hätte Angst das es regnet und die dann innen naß werden... 

Kurze Busfahrt über 2km, dann konnten wir uns die 5000 Jahre alte Steine aus der Nähe anschauen. Ganz schön gewaltig die Brocken. Sehr interessant waren die Zapfen oben auf den Stehern, das entsprechende Zapfenloch war dann im Stein darüber eingeschlagen. Und das hatten die vor so langer Zeit gemacht, und dann noch die astronomische Ausrichtung des Steinkreises...! 

Nach der Rückfahrt mit dem Bus gab's den Mittags-Cappu. Und dann fuhren wir noch mal 90km weiter zur nächsten Unterkunft. Die Landstraßen waren schon voller, und hier das gleiche wie letztes Jahr oben in Schottland: Manche Autofahrer sind sehr gemütlich unterwegs, und fahren mit 60 statt 95 über die Straße. Und diese Fahrzeuge werden nicht überholt. Selbst wenn die Straße vorne frei ist zuckeln 10.. 20 andere Autos dem Schleicher hinterher. 

17 Uhr trafen wir dann in unserem B&B ein, ein angemessenes Haus diesmal! Nach dem Auspacken schlenderten wir durch den Garten, und setzten uns auf ne Bank um die Unterkunft für morgen zu suchen und zu buchen. 

Dann ging's mit dem Krad noch ins nächste Dorf-Pub, ein kleines Bier und ein Fisch& Chips bildet den Tagesabschluss























Dienstag, 22. September 2026

Von Tintagel nach Brean unter Cardiff

Wie bisher jede Nacht haben wir super geschlafen. Man hört hier Nachts absolut kein Geräusch, gar keins. Daheim rauscht es immer wenn ein leichter Wind geht. 

Nach einen full Cornish Breakfast starten wir. Es geht schräg hoch halbwegs der Küste entlang zum Castle Watermouth. Die Straße dahin war teilweise richtig gut, man konnte mal etwas zügiger die freie Landstraße lang düsen. Dann hätten wir wieder Singleroads, wo man sich fragt wie das funktioniert. 3m breiter Weg, links und rechts auch mindestens 3m Höhe Dichte Hecken, kurvig, und über 100m kein Passing Place. Und einmal kam uns Dan tatsächlich auch ein VW Bus mit Anhänger an so einer Stelle entgegen. Der kann natürlich nicht rückwärts fahren. Also musste Anja absteigen, ich wendete in 5 Zügen, fuhr bis zur letzten Ausweichstelle zurück und wendete wieder während die Jungs im VW Bus durch fuhren... 

Das Castle Watermouth war dann recht speziell, aber der Mittags-Cappu hat geschmeckt. 

Dann ging es durch den Exmoor Nationalpark. Schöne Gegend, ähnliche wie daheim.. 

In Brean kamen wir dann kurz nach 5 an. 

Zuerst Kette vom Krad ölen, dann umziehen und Wasser kaufen eh die Kaufhalle zu macht. 

Dann rüber an den Sandstrand. Es ist gerade Ebbe, und der Strand ist ewig breit. Wir liegen bissel im Sand, laufen barfuß bissel durchs Wasser, und schauen uns dann den schönen Sonnenuntergang an. Fein! 

Dann ging es noch in den Beachcomber, Fish& Chips und Bier....





















Montag, 21. September 2026

Weiter nach Tintangel

 Nach ein paar stationären Tage geht es heute früh wieder los, den ganzen Krempel wieder einpacken... halb 10 sind wir auf der Straße. Ein letzter Blick auf den Mount Michael, und dann Richtung Nordosten. Nach wenigen Kilometern nimmt der Nebel wieder stark zu, es regnet zwar nicht und die Sachen werden nicht nass, aber man muss das Visier alle paar Minuten mit dem Handschuh abwischen und die Landschaft sieht etwas depressiv nach Starkregen aus. 

Aber die Straßen sind frei, nach ner Stunde haben wir Crantocken erreicht und machen dort an dem ewig tiefen Sandstrand eine Pause. Man sieht zwar nur paar hundert Meter weit, aber der Sand ist super und die Brandung hört man sehr stark. Das ist Urlaub, einfach mal ne halbe Stunde in den Moppedklamotten im Sand liegen und den Wellenrauschen lauschen! 

Dann weiter die Küste hoch, in Tregurrian schauen wir nochmal an dem Sandstrand den Surfern zu, aber so richtig Lust haben die heute nicht, liegen nur weit draußen auf ihren Brettern Rum und nehmen kaum mal ne Welle mit. 

14 Uhr sind wir am heutigen Ziel angekommen. Check In im B&B ist zwar erst 16 Uhr, aber wir versuchen einfach mal unser Glück. Alles kein Problem, wir dürfen sofort rein. Also das Gepäck runter vom Krad und ins Zimmer. Und dann erstmal 10min aufs Bett legen, kurze Mittagsruhe muss sein. 

Dann vor zum Cafe, der Mittags-Cappu mit bissel Gebäck ruft. 

Danach gehen wir noch die paar Schritte bis zum Tintangel Castle, eine Felseninsel mit Resten von Befestigungen von 12 Hundert oderso. Und König Arthur hat hier das Schwert aus dem Felsen gezogen.  Auf jeden Fall eine schöne schroffe Felsenküste mit ordentlich Wellen, das gefällt uns ja. 

Am Abend gab es dann im Pub um die Ecke ein Bier, und was leckeres zu Essen und noch ein Bier... Dabei wurde der nächste Tag geplant und das B&B für morgen Abend gesucht und gebucht.