Samstag, 9. Mai 2026

Wandern, bzw. Motorradwandern in der Sierra Nevada 

 Heute ist ein Wandertag geplant. Also Wandersachen angezogen, Regenjacken und Wasser in den Rucksack und vom Hotel aus in die Berge gelaufen. Der Wanderweg SL-A 294 soll es werden. Es geht gut los, steiler Anstieg, Höhe Steintreppen durchs Gestrüpp...nach ner 3/4h kommen uns aber mehrere andere Wanderer entgegen, der Weg ist blockiert, wir können nicht weiter.  Das ist schlecht, der gesperrte Teil gehört auch zum zweiten möglichen Wanderweg, den können wir auch nicht nehmen. Schade!

Wir laufen zurück zum Hotel, tauschen Wanderhose gegen Jeans und machen mit Motorradwandern weiter. Wir fahren die paar Minuten zum See Embalse de Canales, und dann immer weiter den Berg hoch. 3m breite Straßen mit sehr engen Spitzkehren, solange da keiner entgegen kommt macht das Spaß.

Dann komme wir wieder auf eine größere Straße,cund kommen zum Skiort Pedraza. Der untere Bereich ist menschenleer, viele Hotels und Bars usw, aber kein Auto, kein Mensch - bissel gespenstisch.

Im oberen Bereich sind dann aber ein paar Leute, und ein einziges offenes Restaurant. Da gibt's dann ein Mittagessen und ein Cappu für uns.

Da die Seilbahnen leider nicht fahren geht's für uns wieder den Berg runter. Ab ins warme, die 8 Grad oben waren für die Jeans und Turnschuh doch Recht frisch.

Unten im Dorf tranken wir dann noch ein Bierchen, und spielten noch 2 Runden Karten.
















Freitag, 8. Mai 2026

Von Siruela nach Granada

 Heute war nochmal Kilometer machen angesagt. Bei bedeckten Himmel und 12 Grad sind wir gestartet. Am Anfang durch eine recht bergige Gegend, der höchste Pass lag bei 900m. Die dunklen Wolken haben wir zum Glück immer umfahren.

In Andalusien würde es dann sehr hügelig, und überall waren Olivenbäume angepflanzt, meistens sah man ringsum überall nur das Schachbrettmuster der Baumplantagen.
Unter einen der Bäume haben wir uns dann Mal ne halbe Stunde aufs Ohr gelegt.
Die Innenstadt von Granada wollten wir eigentlich umfahren um zum Hotel zu kommen. Da aber die Option Autobahn vermeiden im Navi eingestellt war, die größeren Straßen hier aber als Autobahn ausgewiesen, zickte das Navi ordentlich tum, und zeigte nur Blödsinn an. Als es dann richtig eingestellt war hab ich noch 2..3 Abfahrten verpasst, die großen und kleinen Kreisverkehre im Freitag Nachmittag Verkehr sind manchmal schwierig. Mittelschwer genervt kamen wir im Hotel an. Aber ein großes Helles spülte den Stress wieder weg.









Donnerstag, 7. Mai 2026

Von Salamanca nach Siruela

 Heute früh ging's nach dem Frühstück wieder Mal aufs Krad, wir müssen bissel Strecke machen.  Himmel bewölkt, aber immer wieder Sonne, Temperatur am Anfang nur 12 Grad, wurde aber wärmer.  

Es ging quer durchs spanischen Hinterland, viele gerade Strecken, aber immer wieder Berge, Kurven und Spitzkehren. Die Straßen breit und in sehr gutem Zustand. Das Fahren hat richtig Spaß gemacht. 
2x Tanken in der Pampa, in irgendeiner Kleinstadt gab's Mittag , 17 Uhr kamen wir in Siruela an, und mussten erstmal in den Gassengewirr das richtige Haus finden.  Ein richtig tolles Gästehaus haben die sich hier gebaut, wir scheinen aber die einzigen Gäste zu sein. 
Kurz ausruhen, dann laufen wir noch fix zum Supermercato und kaufen Baguette, Salami und Käse für das Abendbrot auf der Dachterrasse.



















Mittwoch, 6. Mai 2026

Von Potes nicht weiter nach Westen...+ ein Tag in der goldenen Stadt

 Am Abend hatten wir noch Wetterberichte studiert und uns über die digitale Landkarte gebeugt. Das Wetter im Norden bleibt schlecht, und wenn es mal nicht regnet hat es immer noch nur 8 Grad. So hatten wir uns den Spanien -Urlaub nicht vorgestellt.

Die Option Südspanien/Mittelmeerküste stand ja schon vor der Abfahrt fest, jetzt zogen wir diese Karte. Nordspanien kommt auf die Liste der zukünftigen Ziele oben hin, und wir drehen jetzt unsere Richtung um 90 Grad nach Süden. Schade, aber durch Kälte und Regen fahren können wir auch zu Hause.

Der Blick am nächsten Morgen aus dem Fenster war gar nicht mehr so schlimm, aber das Thermometer zeigte immer noch nur 6 Grad an. Unsere Entscheidung gestern war also richtig. Frühstücken, das Krad beladen, Moppedklamotten inklusive Regenzeug anziehen, und rauf auf die Straße. 

Die ersten Km waren ganz OK, dann ging es im Regen die Berge hoch, und die Temperatur viel stetig von den eh schon kalten 6 Grad weiter ab. Und aus Regen wurde Schneeregen. Oben auf dem Pass  Puerto de San Glorio waren es dann 0,5 Grad, die 0 Grad Grenze haben wir knapp verpasst. Obwohl wir Recht wenig an hatten froren wir nicht, das Regenzeug bringt schon eine Menge Schutz vor der Kälte. Weiter durch die Berge nach Reinosa. Der See dort sah sehr gut aus, und die Tankstelle hatte zum Glück offen (sonst wäre es peinlich geworden...).

Dann verließen wir die bergige Gegend, und fuhren noch 200km durch das meist flache Hinterland. Kaum Kurven, aber trotzdem nicht langweilig. Irgendwie ist hier im spanischen Inland der Himmel weiter als woanders. Das hatte ich damals auf meiner Afrika Tour schon so empfunden. 

Nach ein paar Pausen und noch ein Tankstopp kamen wir dann 16 Uhr in Salamanca an. Wir ziehen uns gleich rasch um und gehen in die Innenstadt, die Kathedrale ist schon von weitem zu sehen. Die Stadt besteht aus vielen alten gelben Sandsteinhäusern, mit Kirchen und alten Universitätgebäuden. Und vielen meist jungen Menschen, hier ist richtig was los, aber auf die angenehme Art. An der Kathedrale steht ein Seiteneingang offen, wir schauen neugierig rein - für 4e Eintritt können wir viele Stufen den Turm hoch klettern. Das machen wir natürlich. Wir waren im Glockenturm, außen auf dem Seitenschiff und innen direkt über dem Gewölbe des Seitenschiffes (wie vor kurzem erst in Wismar) und auf einer Empore in der Kathedrale. Alles sehr interessant und schön, gefiel uns super.

Als Tagesabschluss gabs dann im Restaurant noch Stierbäckchen in Rotweinsoße und lecker Fisch.

Da es uns in Salamanca sehr gefiel, und das Hotel auch gut ist, buchten wir am Abend noch eine weitere Nacht. Nach der Schlechtwetter Periode tut uns ein freier Tag in so einer schönen und warmen Stadt gut. Warm bedeutet in dem Fall 16 Grad.

Was schliefen bissel länger, gingen in den Park, kauften Kettenspray, aßen Eis und tranken Cappu, schauten uns noch mehr Kirchen an und ließen die Seele bissel baumeln...

Morgen geht's weiter Richtung Süden, irgendwann wollen wir ja das Mittelmeer erreichen.

Ich bekomme die richtige Anordnung der Bilder nicht hin, also bitte wieder von unten nach oben. 🥴