Mittwoch, 13. Mai 2026

Zwei Tage in Almeria

 Am ersten Tag war Strandspaziergang angesagt. Es ging ca. 3km am Torre de Torre Garcia vorbei Richtung Osten. An einer etwas windgeschützten Stelle legten wir uns dann ne halbe Stunde in den Sand und hörten den Wellen zu. Dann frischte der Wind wieder kräftig auf, und beschoss uns mit feinem Sand. Zeit wieder aufzubrechen und zurück zu laufen. Das laufen auf dem Kiesstrand war ungewohnt anstrengend, an der Ostsee im Sand geht es sich wesentlich besser. Wir waren Recht ko als wir wieder in der FeWo waren. Am Nachmittag ging es dann am Strand lang in die andere Richtung. Meer und Strand sind immer wieder schön.

Am nächsten Tag ging es mit dem Krad zu ein paar Küstendörfern in der Nähe. Ohne Gepäck fahren macht gleich doppelt so viel Spaß.  Am Leuchtturm Csbo da Gata gab's den ersten Halt, von dort fuhren wir noch den eigentlich gesperrten und mittelschwer kaputten Weg hoch zum Torre de la Vela Blanca. Super Aussicht von hier oben.

Dann weiter nach San Jose und La Isleta del Moto. In Las Negras gab's dann direkt am Strand ein feines Mittagessen.

Als Abschluss stand dann das Dorf Nijar auf dem Plan, hier gibt es auch viele Keramikläden. Diese (eigentlich alle) Läden machen nach der Siesta erst wieder 15.30 / 16 Uhr wieder auf. Deswegen war noch Zeit für eine ausgedehnte Cappuccino -Pause im Café La Glorieta.

In den Keramikläden gab es viele schöne Sachen, und erstaunlich günstig. Aber da wir mit dem Transport auf dem Krad doch arge Probleme haben hatten wir dann nichts gekauft.

Auf dem Rückweg nach Almeria haben wir dann wieder die riesigen Gewächshäuser gesehen. Wahnsinn was da für Flächen mit den Kunststoffplanen zugestellt werden. Andererseits ist die Gegend hier doch recht trostlos. Also irgendjemandem den Platz weg nehmen tun die Gewächshäuser sicher auch nicht.

Am Abend wieder fein Essen daheim, so ein Balkon mit Sonne und Meerblick ist schon was tolles.



































Dienstag, 12. Mai 2026

Von Granada nach Almeria

 Nach 3 Nächten in Granada geht es heute wieder los. Alles Zeugs in die Rolle stopfen, und rauf auf den Bock. 

Zuerst über kleine Landstraßen durch die Sierra Nevada nach Guadix. Dann über die Schnellstraße Richtung Baza. Und dann wieder quer durch die Berge runter nach Almeria. 
Die Straßen sind super zu fahren, in den Bergen gibt es viele Kurven und Spitzkehren mit top Straßenbelag. Und die Höhe überrascht mich auch wieder, wir haben Pässe von 2.000m Höhe dabei.
Und wieder gewaltige Täler und extrem weite Landschaften. Macht viel Spaß hier.
Nach einer Cappu Pause am Strand kommen wir gegen 15 Uhr an der FeWo an. Zuerst ein bissel Konfusion, weil die Tiefgarage nicht auf geht. Aber als das geschafft war wurden wir in eine tolle Wohnung geführt, top eingerichtet und der Balkon mit Strandblick. Alles passt, die Matratzen sind auch super, kein Hund in der Nachbarschaft kläfft rum, die Umgebung ist schön  -wir fragen nach ob wir statt 3 auch 4 Nächte bleiben können. Leider geht das nicht weil der Tag schon gebucht ist. Das ist immer ein Problem, man kann trotz  den Bildern und Bewertungen nicht sicher einschätzen wie die Unterkunft ist. 4 Tage in einer unschönen FeWo sind doof, aber wenn man nur 1 oder 2 Tage bucht und es ist super kann man manchmal nicht verlängern ... Eine Lösung dafür haben wir noch nicht gefunden 
Am Nachmittag fahre ich nochmal fix alleine in die Stadt zu Euromaster. Die KTM radiert den Hinterreifen Recht fix runter. Die Leute im Geschäft verstehen mich zwar nicht, aber was soll man in einem Reifenladen schon wollen. Morgen 8.30 Uhr soll ich wieder kommen, dann ist der Reifen da. Ich war überrascht wir glatt das ablief, hatte ich schwieriger erwartet.
Abends gab's dann lecker selbst gekochtes Abendessen auf dem Balkon, und ein leichter Weißer dazu...sehr schön.















Sonntag, 10. Mai 2026

Ein Tag in Granada ohne die Alhambra

 Schon vorgestern hatten wir versucht für heute Tickets für den Garten der Alhambra zu kaufen, ging aber nicht. Heute fahren wir die 6km Mal den Berg runter und schauen mal direkt vor Ort nach ob noch was geht. In Jeans und Moppedjacken fuhren wir hin, parkten kurz vor dem Haupteingang auf dem Seitenstreifen, stopfen die Jacken in die leeren Koffer und legten die Helme auf die Sitzbank, angeschlossen mit einem Fahrradschloß.


Am Eingang waren schon viele Menschen, sehr viele, Bausladungen voll. Die hatten alle ihre Tickets in den Händen und durften durch die Eingänge rein gehen. Für uns gab's keine Tickets mehr, auch für den Garten nicht. Wir durften also nicht rein gehen. Wir hätten die Tickets schon vor einer Woche kaufen müssen, da wussten wir aber noch gar nicht das wir in Granada sein werden... Diese langfristige Ticketreservierung passt nicht mit unserer Reiseart zusammen.

Wir schauten uns die wenigen Ticketlosen Bereiche an, das lohnt aber nicht. Auch der Ausblick auf Granada war jetzt nicht so dolle, ne spanische Großstadt in einer Ebene unterm Berg...

Durch schmale Gassen gingen wir runter in die Stadt, schauten uns mehrere Kirchen an, aßen Mittag, tranken in einem Kaffee unseren Cappu, und kauften 2 bunte Hosen für die Dame.

Dann ging's die paar Kilometer wieder ins Hotel hoch nach Monchalin. 

Dort gab's dann 2 Kartenspiele und die Reiseplanung für morgen.