Sonntag, 3. Mai 2026

Ein Tag in Bilbao

 Das bekannteste Museum hier ist das Guggenheim Museum. Das stand heute auf dem Programm. Aber erst fuhren wir zum höchsten Berg am Rande der Stadt, mit einem schönen Aussichtspunkt. 

Dann runter in die Stadt, bissel rumschlendern, Cappu trinken, Eis im Park essen...das übliche.

Gegen 1 hat's dann kurz geregnet, wir hatten aber die Jacken dabei.

Ab 14 Uhr waren wir dann in dem Guggenheim Museum. Von außen schon Mal sehr interessant anzusehen. Drinne fand ich den Bereich mit den gewölbten Stahlplatten super. Bei dem Teil mit den Drahtgewebe konnte man noch das Können und die Ausdauer bewundern. Bei vielen anderen Sachen war das dann auch nicht mehr der Fall. Ich kippe ne halbe Tonne Sand auf den Boden, oder verteile Erde in einem Raum...und das ist dann Kunst.... Ich bin dann wohl leider zu sehr technisch ausgebildet.

Draußen auf der Parkbank haben wir uns dann erstmal ausgesruht.

In der FeWo gab's dann einen Kaffee, ein Kartenspiel (Anja gewann), und wir mussten noch bissel Gepäck sortieren. 

Das Auto bleibt ja hier stehen und wartet auf uns .

Chrome ordnet die Bilder wieder falsch rum an, also von unten nach oben anschauen...🫣






















Samstag, 2. Mai 2026

In Spanien angekommen

Heute fahren wir nur 380km bis zum Endziel. Wieder geht es um 9 Uhr los, und nach 40km gleich wieder runter von der Autobahn. Der Fordtank fasst nur 44l, der ist bei solchen Fahrtagen ganz schnell wieder leer. Im Süden kommen dunkle Wolken in Sicht, die ersten Regenschauer der Tour. Im Auto merkt man ja nix davon, das wird sich aber demnächst ändern. 

Vor der Grenze sieht man schon die Ausläufer der Pyrenäen, da waren wir 2024. 
Ab der spanischen Grenze müssen wir wieder etwas langsamer fahren, hier sind wieder 80 für Gespanne angesagt . Das Mautpiepsding funktioniert hier zum Glück auch, wir können also weiterhin durch die Mautstationen durchfahren.
Da wir erst 15 Uhr ins Zimmer können machen wir noch einen Abstecher nach Getaria. Dem Meer Hallo sagen und ein bissel durch die Gassen schlendern. Hier ist richtig was los, viele Leute in den Restaurants, und davor spielt eine Musikantentruppe - bekommt man gleich gute Laune. 
Dann noch 100km zum Autohotel. Wir Kurven mit unserem Lastzug durch das Verkehrschaos der Innenstadt von Bilbao, dann kommen wir kurz noch 15 Uhr bei der Unterkunft an. Sie liegt zwar in der bergigen Pampa, aber die Straße ist direkt daneben. Wir werden also diesmal keine Probleme bei der Heimfahrt haben. Die Ferienwohnung ist gut, der Parkplatz für Auto und Anhänger passt auch , da haben wir diesmal Glück gehabt. 
Das Krad war in 10 Minuten abgeladen. Danach gab's erstmal einen Kaffee auf dem Balkon. Da wir hier kein Frühstück haben mussten wir nochmal zum nächsten Lidl, bissel Futter kaufen. 21 min Fahrt zum nächsten Supermarkt, fast wie Zuhause. Nur hier ist die Strecke kurviger...













Freitag, 1. Mai 2026

Tag 2 der Anreise - Quer durch Frankreich 

 Prima geschlafen und gutes Frühstück, besser kann der Urlaubstag nicht beginnen. Als erstes Tanken wir noch, ich hoffe das die Stadttankstelle in Deutschland billiger ist als die Autobahn-Tankstelle in Frankreich... Obst so ist weiß ich nicht, Nachmittags an der französischen Tanke hatte ich nicht auf den Preis geschaut.

Wie immer in Frankreich, die Autobahn ist um Welten besser als in Deutschland, gute Straßen, sehr wenig Verkehr, und die paar Autos die da sind fahren alle entspannt mit 130 langhin. Und wir dürfen hier trotz Anhänger auch 130 fahren. Und auch unser geborgter Mautpiepser funktioniert gut, die Durchquerung durch Frankreich wird uns 60..70 Euro kosten, der Nachteil der schönen Autobahn...
Das Wetter ist auch gut, Vormittag nur Sonne, ab Mittag kommen noch ein paar Wolken dazu. 
19 Uhr treffen wir in Bordeaux Süd im Hotel ein. Auch hier nicht viel los, wir können problemlos hinterm Haus über 3 Parkplätze parken.
Am Abend trinken wir noch was in der Bar, Urlaubsstimmung kommt so langsam auf.











Donnerstag, 30. April 2026

Der erste Tag der Anfahrt

Gestern habe ich die Dachbox angebaut und das Krad auf den Anhänger geschoben. Anja hat derweil die Klamotten zusammengesucht.

Heute früh 5 nach 6 ging's dann auf in den Süden. Aber bis 12 Uhr war noch arbeiten angesagt. Nach den Mittagessen in der Kantine ging's ab in den Urlaub.
Der Verkehr war erstaunlich gering, nur bei Karlsruhe bissel zäh fließend. Wir konnten schön mit 100 kmh den LKW hinterher tuckern. 
19 Uhr kamen wir in Freiburg im Breisgau an. Zum Glück war der Parkplatz sehr leer, wir konnten uns quer auf 3 Plätze stellen. 
Zum Abendessen gab es lecker Flammkuchen um die Ecke, passt zum morgigen Tag.







Sonntag, 19. April 2026

Auf ins neue Motorradjahr

Nach der regnerischen und überteuerten Schottlandtour hatten wir bissel die Reiselust verloren. Deswegen ging es im Herbst nur für eine Woche mit dem Auto in die Schwäbische Alb. Bei Sigmaringen buchten wir eine schöne Ferienwohnung, und von dort fuhren wir dann jeden Tag durch die Gegend und schauten uns viele interessante Dinge an. Ende Oktober dann noch ein paar Tage an die Ostsee, bissel entspannen und bei den Großeltern ein Blümchen hinlegen.

Das Schloß der Hohenzollern in Sigmaringen, sehr schön!
Mit dem Krad wollten wir wenige Wochen nach der Schottlandtour wieder mal zum Fichtelberg fahren. Wir kamen aber nur 4 km hinter die tschechische Grenze. Irgendwas war komisch, wir hielten an, und das Hinterrad war voller Öl. Es kam vom Dämpfer. Also umgedreht und wieder zurück nach Deutschland – da ist die Abschleppgeschichte einfacher. Nach wenigen Kilometern Fahrt klimperte es. Nach dem Halt fuhren wir dann nicht mehr weiter: Die Kolbenstange war gebrochen, zwischen Schwinge und Rahmen war nur noch die Feder. So schlimm, wie man sich das vorstellt, fuhr die KTM aber gar nicht – recht beschwingt, weil die Dämpfung fehlte.

Irgendwo in Südsachsen, warten auf den ADAC
Dann das Übliche nach so einer Geschichte: Der ADAC-Schlepper brachte uns eine Stunde später samt Krad zu seiner Werkstatt. Dort holte uns die Schwester ab und fuhr uns heim. Das Krad kam dann zwei Tage später hinterher. Gut das uns das nicht in Schottland passiert ist. Das wäre der krönende Abschluss gewesen.
Defektes Federbein, die Kolbenstange ist gebrochen

Von Wilberts neu aufgebaut, die unbenutzten Originalteile gabs zurück
Laut KTM-Händler kann das Federbein nicht repariert werden, ein neues kostet 1.400 €. Bei eBay oder Kleinanzeigen gab’s nix, und wenn, nur zu unsinnigen Preisen. Nach bissel Suche im Netz ist es dann ein Wilbers-Federbein geworden. Sie nehmen ein originales Federbein und bauen da ihre Feder und Kolbenstange ein. Mein defektes Federbein konnte umgearbeitet werden; für 700 € gab’s also ein fast neues Federbein mit der alten elektronischen Verstellung.

Trotz der erfolgreichen Reparatur macht man sich so seine Gedanken: Die KTM hat jetzt 130 tkm runter, und ein paar Touren wollen wir noch machen … Als Nächstes kommt dann die Kupplung, dann was am Motor und so weiter. Und bei unserer derzeitigen Reiseart (mit Auto + Hänger nach Randeuropa und dort dann drei Wochen eine große Rundreise von 2 bis 3 tkm unternehmen) sind diese Ausfälle sehr ungünstig. Also muss was Neueres her.

Eine grobe Analyse mit Schwerpunkt auf „Was brauchen wir?“, „Was wollen wir bezahlen?“ und „Wie ist das Angebot?“ führte dann zum Kauf einer – Trommelwirbel – 2015er KTM 1190 Adventure. Also haben wir ein identisches Krad gekauft, nur zwei Jahre jünger und mit 40 statt 130 tkm. Der Vorteil war neben der bekannten Technik auch das Zubehör-Geraffel: Ich kann das ganze Zeug einfach umbauen und muss nix neu kaufen.

Die neuere Nummer 2 in neuen Heimathafen
Mit dem Umbau von Nummer 2 bin ich jetzt fertig, auch ein neues Navi ist installiert. Das alte TomTom Rider von 2013 war jetzt kaum noch ablesbar bei Sonnenschein. Anfang April hab ich sie zugelassen, der erste geplante Kurztrip fiel aber wegen Dauerregen aus.

Und hier mit dem ganzen Zubehörzeugs von Nummer 1
Schon Ende April geht es wieder auf große Fahrt. Wieder wird die Anreise mit Auto + Anhänger absolviert. Die jeweils 1.800 km lange Autobahnfahrt können die ganz harten Jungs gerne auf Achse fahren, wir nehmen da lieber das Auto. Die zwei Hotels für die Anfahrt sind gebucht, und auch das Hotel, wo das Auto drei Wochen steht, ist fix. Die eigentliche Kradtour ist dann wieder total offen.

In weniger als 2 Wochen geht es los, wir freuen uns schon sehr! 

Und der Kollege wartet dann Ende Juni auf uns!