Samstag, 12. September 2026

Auf zur Herbsttour

 Es geht endlich wieder los.  Dachbox anbauen, Anhänger vom Staub befreien, das ganze Zeug zusammenpacken...Und das Vorderrad braucht dann doch noch einen frischen Reifen...Die Woche war ausgefüllt. Aber Donnerstag Abend war alles fertig und Freitag Früh kurz nach 6 ging es auf die Piste. An der Aral vor der Bahn wurde noch Luft auf die Reifen gepumpt, und Diesel und AdBlue aufgefüllt. 

Dann ging es aber erstmal schnurstracks wie jeden Morgen in die Salzmine. Um Urlaubstage zu sparen arbeiten wir immer noch bis zum Mittag, und fahren dann bis 18..19 Uhr den ersten Teil der Strecke. 

Diesmal war unsere erste Übernachtung in Hürth hinter Köln. Die Fahrt lief gut, kaum Stau, aber bissel Regen. Aber noch sitzen wir ja im Auto. Das gebuchte Hotel war super, die Pizza um die Ecke schmeckte prima, und wir könnten sehr gut schlafen. Der beste Einstieg in den Urlaub!

Am zweiten Tag waren nur noch 400km zu fahren. Wieder meist staufrei, nur um Brüssel war der Verkehr sehr dicht. 15 Uhr kamen wir beim Hotel an.

Kurz ausruhen, dann fix das Mopped vom Hänger runter fahren. Dann ging's mit dem Anhängerlosem Auto noch die Viertelstunde zum Fährhafen, die Lage checken und vielleicht schon Tickets kaufen... Die Schalter hatten aber zu, man kann die Tickets online kaufen oder 2h vor der Abfahrt. Also weiter zum zweiten Ziel, dem Leuchtturm von Calais. 271 Stufen hoch, und man kann von dort die englische Küste sehen. Leider war zuviel Wind, und wir durften nicht hoch. Sehr schade! Dann versuchten wir mit dem Auto vor an eine Landspitze zu kommen, von der man bissel den Kanal sehen kann. Aber alles war mit Zäunen und Schranken abgesperrt, nach ner Weile haben wir auf und führen zum Hotel zurück. Ich habe übrigens schon lange nicht mehr so viel Stacheldraht gesehen, schon mehrere Kilometer vor dem Hafen sind die Straßen von Zäunen und S-Draht eingezäunt.

Vom Hotel liefen wir dann noch fix rüber zum Supermarkt um was für's Abendessen einzukaufen.



















Donnerstag, 10. September 2026

Wieder mal verladen

 Heute haben wir Nachmittags noch bissel Arbeit gehabt... 

Morgen früh geht es nochmal kurz in die Salzmine. Und dann endlich wieder auf die Straße!

Sonntag, 6. September 2026

 Die Definition von Langeweile ist immer das Gleiche zu machen... 

Deshalb holten wir Mitte Juni in Naumburg einen großen schwarzen Kastenwagen ab. Für eine Woche hatten wir ihn schon im Winter gemietet.

Wir wollten raus aus Deutschland, aber nicht zuviel Zeit auf der Autobahn verbringen. Das polnische/tschechische Gebiet um den Berg Schneekoppe war deshalb unser Urlaubsgebiet. 

Eine tolle Woche, und die Camper-Geschichte hat ganz wunderbar funktioniert. Wir werden in 2.. 3 Jahren mal eine 3 Wochen Tour nach Skandinavien damit machen. Und bestimmt ist das was für uns wenn wir irgendwann zu klapperig für ne mehrwöchige Krad Tour sind. 












Fazit Nord äh...Südspanien

 Schön war es! Im Herbst wird es etwas ausführlicher...

Mittwoch, 17. Juni 2026

Die lange Rückfahrt

 Gestern Abend waren wir noch fleißig. Das Krad war auf dem Hänger, die Moppedsachen in der Dachbox, und bis auf die Zahnbürste war aller übriger Krempel schon im Auto.

Am frühen Morgen in Bilbao...
Der Wecker klingelte uns (zum ersten Mal seit Wochen) aus dem Schlaf. In aller Ruhe frühstücken, dann die Zahnbürste schnappen und 7.29 Uhr saßen wir im Auto.

Frankreich ist erreicht
Das Wetter war prima, blauer Himmel, Sonne und 25°C – und wir sitzen in Auto und fahren nach Hause…naja hilft ja nix. Ab auf die Schnellstraße, und dann hinter Bilbao auf die Autobahn. 9.15 Uhr fuhren wir über die Grenze nach Frankreich. Wie immer der übliche Ablauf, 1 ½…2h fahren, dann Fahrerwechsel. Der eine fährt, der andere lümmelt im Beifahrersitz und ruht sich aus – so können wir recht entspannt den ganzen Tag fahren. In kleinen Pausen gibt’s ein zweites Frühstück, und dann ein Mittagessen in Form belegter Baguettes. Auch in Frankreich sind die Raststätten unverschämt teuer, deswegen hatten wir das Futter gestern schon im Supermarkt gekauft. Nur den Kaffee gabs frisch aus dem Automaten.

Wie üblich alle 2h eine Pause und Fahrerwechsel
Wir kamen sehr gut durch, wenig Verkehr und kein Stau, und die erlaubten 130kmh fraßen die Kilometer. Gegen 3 buchte ich dann übers Handy ein Hotel  in Verdun. 20.30 Uhr kamen wir dort an. Die sehr nette Dame im B&B Hotel in Verdun hatte aber leider kein Zimmer für uns. Ich hatte zwar die Bestätigung und die Bezahlung des Zimmers via Booking, aber in ihrem Rechner war nix davon angekommen. Und sie hatte natürlich auch kein Zimmer mehr frei. Das allererste Mal, dass die Hotel-Bucherei bei Booking zu 100% schief ging.

Ist aber nicht schlimm, wie üblich in solchen Fällen rief die Dame ein anderes Hotel in der Nähe an. Nur 3 km entfernt, und ein Doppelzimmer war noch frei. Das Hotel dort war zwar nicht so gut wie das eigentlich gebuchte, aber der Parkplatz hinterm Haus war groß genug für unser langes Auto. Und sauber war es auch – wir bleiben ja nur eine Nacht.

Im Zimmer gabs dann noch ne Schnitte mit Käse als Abendbrot, und direkt danach lagen wir dann doch müde von dem langen Tag im Bettchen.

Unser Lastzug vor der schönen Landschaft von Verdun
Verdun – das ist natürlich ein großer Name für geschichtsinteressierte Leute wie mich. Aber wir sind nur auf der Durchreise und müssen noch ordentlich Kilometer schrubben. Morgen ein Abstecher ins Museum ist leider nicht drinne. Aber es steht auf meiner Liste!

Die Gegend hier ist auf jeden Fall sehr schön, kaum vorstellbar das sich hier vor ~110 Jahren hunderttausende von jungen Männern jahrelang gegenseitig umgebracht haben….

Das zweite Frühstück

Am zweiten Tag der Rückreise das gleiche Spiel, um 6 wecken, frühstücken und ab auf die Autobahn. 8.30 Uhr gings über die deutsche Grenze. Trotz Pfingstfreitag waren die Autobahnen nicht überfüllt, ohne große Staus konnten wir nach Thüringen fahren. Kurz vor 16 Uhr kamen wir zu Hause an.   

Daheim angekommen

Und 2 Stunden später ist fast alles wieder runtergebaut

 

Mittwoch, 20. Mai 2026

Zurück zum Auto, und damit dann noch ein Ausflug an die Küste

 Nach einem sehr guten Frühstück packten wir heute das letzte Mal unser Zeug in Koffertaschen und Rolle. Inzwischen bin ich da echt geübt drinne, und ich weiß auch wo was ist ...

Der Weg zum Auto war kurz, einmal übern Berg, bissel was über ne halbe Stunde... 

Die Motorradkette macht inzwischen schon Geräusche, das in Salamanca gekaufte Kettenspray war wohl nicht so dolle, oder die Kette hat einfach so ihre Lebensdauer erreicht ... Ich werde sie daheim gleich tauschen, dann kann ich auch gleich die kürzere Übersetzung einbauen und den automatischen Kettenöler installieren...

Halb 11 waren wir beim Auto. Alles steht noch da und ist OK, da hat unsere junge rumänische Hausdame gut aufgepasst.

Wir ziehen uns rasch um, und fahren dann mit dem Auto ca 1h an die Atlantikküste. Dort steht die Kapelle Gaztelugatxe auf einer hohen felsigen Halbinsel. Der Fußweg dorthin ist bei der Hitze  😆(inzwischen 25 Grad) ein wenig beschwerlich, erst mehrere 100m sehr steil den Berg runter, und dann 241 Stufen wieder hinauf...aber es lohnt sich, sieht sehr gut aus!  Und Fan von felsiger Meeresküste und Brandung sind wir ja eh. Hat sich gelohnt der Ausflug.Auf dem Rückweg zum Autohotel haben wir dann nach getankt und einen größeren Einkauf in einem Supermarkt gemacht. Essenszeug für die nächsten 2 Tage wurde gekauft, und ein bissel Wurst und Käse und Alkohol für daheim...

Kurz nach 6 haben wir dann noch das Krad auf den Anhänger geschoben und das Auto gepackt. Morgen stehen wir um 6 auf, schnell frühstücken und dann ab auf die Bahn. Wir wollen möglichst weit bis zur deutschen Grenze kommen. Das Zwischenhotel buchen wir dann erst nachmittags oder abends, mal schauen ob wir es bis Belfort schaffen...