Gestern Abend waren wir noch fleißig. Das Krad war auf
dem Hänger, die Moppedsachen in der Dachbox, und bis auf die Zahnbürste war
aller übriger Krempel schon im Auto.
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| Am frühen Morgen in Bilbao... |
Der Wecker klingelte uns (zum ersten Mal seit Wochen) aus
dem Schlaf. In aller Ruhe frühstücken, dann die Zahnbürste schnappen und 7.29
Uhr saßen wir im Auto.
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| Frankreich ist erreicht |
Das Wetter war prima, blauer Himmel, Sonne und 25°C – und
wir sitzen in Auto und fahren nach Hause…naja hilft ja nix. Ab auf die
Schnellstraße, und dann hinter Bilbao auf die Autobahn. 9.15 Uhr fuhren wir
über die Grenze nach Frankreich. Wie immer der übliche Ablauf, 1 ½…2h fahren,
dann Fahrerwechsel. Der eine fährt, der andere lümmelt im Beifahrersitz und
ruht sich aus – so können wir recht entspannt den ganzen Tag fahren. In kleinen
Pausen gibt’s ein zweites Frühstück, und dann ein Mittagessen in Form belegter
Baguettes. Auch in Frankreich sind die Raststätten unverschämt teuer, deswegen
hatten wir das Futter gestern schon im Supermarkt gekauft. Nur den Kaffee gabs
frisch aus dem Automaten.
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| Wie üblich alle 2h eine Pause und Fahrerwechsel |
Wir kamen sehr gut durch, wenig Verkehr und kein Stau,
und die erlaubten 130kmh fraßen die Kilometer. Gegen 3 buchte ich dann übers
Handy ein Hotel
in Verdun. 20.30 Uhr kamen
wir dort an. Die sehr nette Dame im B&B Hotel in Verdun hatte aber leider
kein Zimmer für uns. Ich hatte zwar die Bestätigung und die Bezahlung des
Zimmers via Booking, aber in ihrem Rechner war nix davon angekommen. Und sie
hatte natürlich auch kein Zimmer mehr frei. Das allererste Mal, dass die Hotel-Bucherei
bei Booking zu 100% schief ging.
Ist aber nicht schlimm, wie üblich in solchen Fällen rief
die Dame ein anderes Hotel in der Nähe an. Nur 3 km entfernt, und ein
Doppelzimmer war noch frei. Das Hotel dort war zwar nicht so gut wie das eigentlich
gebuchte, aber der Parkplatz hinterm Haus war groß genug für unser langes Auto.
Und sauber war es auch – wir bleiben ja nur eine Nacht.
Im Zimmer gabs dann noch ne Schnitte mit Käse als
Abendbrot, und direkt danach lagen wir dann doch müde von dem langen Tag im
Bettchen.
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| Unser Lastzug vor der schönen Landschaft von Verdun |
Verdun – das ist natürlich ein großer Name für geschichtsinteressierte
Leute wie mich. Aber wir sind nur auf der Durchreise und müssen noch ordentlich
Kilometer schrubben. Morgen ein Abstecher ins Museum ist leider nicht drinne.
Aber es steht auf meiner Liste!
Die Gegend hier ist auf jeden Fall sehr schön, kaum
vorstellbar das sich hier vor ~110 Jahren hunderttausende von jungen Männern
jahrelang gegenseitig umgebracht haben….
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| Das zweite Frühstück |
Am zweiten Tag der Rückreise das gleiche Spiel, um 6
wecken, frühstücken und ab auf die Autobahn. 8.30 Uhr gings über die deutsche
Grenze. Trotz Pfingstfreitag waren die Autobahnen nicht überfüllt, ohne große Staus
konnten wir nach Thüringen fahren. Kurz vor 16 Uhr kamen wir zu Hause an.
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| Daheim angekommen |
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| Und 2 Stunden später ist fast alles wieder runtergebaut |