Donnerstag, 7. Mai 2026

Von Salamanca nach Siruela

 Heute früh ging's nach dem Frühstück wieder Mal aufs Krad, wir müssen bissel Strecke machen.  Himmel bewölkt, aber immer wieder Sonne, Temperatur am Anfang nur 12 Grad, wurde aber wärmer.  

Es ging quer durchs spanischen Hinterland, viele gerade Strecken, aber immer wieder Berge, Kurven und Spitzkehren. Die Straßen breit und in sehr gutem Zustand. Das Fahren hat richtig Spaß gemacht. 
2x Tanken in der Pampa, in irgendeiner Kleinstadt gab's Mittag , 17 Uhr kamen wir in Siruela an, und mussten erstmal in den Gassengewirr das richtige Haus finden.  Ein richtig tolles Gästehaus haben die sich hier gebaut, wir scheinen aber die einzigen Gäste zu sein. 
Kurz ausruhen, dann laufen wir noch fix zum Supermercato und kaufen Baguette, Salami und Käse für das Abendbrot auf der Dachterrasse.



















Mittwoch, 6. Mai 2026

Von Potes nicht weiter nach Westen...+ ein Tag in der goldenen Stadt

 Am Abend hatten wir noch Wetterberichte studiert und uns über die digitale Landkarte gebeugt. Das Wetter im Norden bleibt schlecht, und wenn es mal nicht regnet hat es immer noch nur 8 Grad. So hatten wir uns den Spanien -Urlaub nicht vorgestellt.

Die Option Südspanien/Mittelmeerküste stand ja schon vor der Abfahrt fest, jetzt zogen wir diese Karte. Nordspanien kommt auf die Liste der zukünftigen Ziele oben hin, und wir drehen jetzt unsere Richtung um 90 Grad nach Süden. Schade, aber durch Kälte und Regen fahren können wir auch zu Hause.

Der Blick am nächsten Morgen aus dem Fenster war gar nicht mehr so schlimm, aber das Thermometer zeigte immer noch nur 6 Grad an. Unsere Entscheidung gestern war also richtig. Frühstücken, das Krad beladen, Moppedklamotten inklusive Regenzeug anziehen, und rauf auf die Straße. 

Die ersten Km waren ganz OK, dann ging es im Regen die Berge hoch, und die Temperatur viel stetig von den eh schon kalten 6 Grad weiter ab. Und aus Regen wurde Schneeregen. Oben auf dem Pass  Puerto de San Glorio waren es dann 0,5 Grad, die 0 Grad Grenze haben wir knapp verpasst. Obwohl wir Recht wenig an hatten froren wir nicht, das Regenzeug bringt schon eine Menge Schutz vor der Kälte. Weiter durch die Berge nach Reinosa. Der See dort sah sehr gut aus, und die Tankstelle hatte zum Glück offen (sonst wäre es peinlich geworden...).

Dann verließen wir die bergige Gegend, und fuhren noch 200km durch das meist flache Hinterland. Kaum Kurven, aber trotzdem nicht langweilig. Irgendwie ist hier im spanischen Inland der Himmel weiter als woanders. Das hatte ich damals auf meiner Afrika Tour schon so empfunden. 

Nach ein paar Pausen und noch ein Tankstopp kamen wir dann 16 Uhr in Salamanca an. Wir ziehen uns gleich rasch um und gehen in die Innenstadt, die Kathedrale ist schon von weitem zu sehen. Die Stadt besteht aus vielen alten gelben Sandsteinhäusern, mit Kirchen und alten Universitätgebäuden. Und vielen meist jungen Menschen, hier ist richtig was los, aber auf die angenehme Art. An der Kathedrale steht ein Seiteneingang offen, wir schauen neugierig rein - für 4e Eintritt können wir viele Stufen den Turm hoch klettern. Das machen wir natürlich. Wir waren im Glockenturm, außen auf dem Seitenschiff und innen direkt über dem Gewölbe des Seitenschiffes (wie vor kurzem erst in Wismar) und auf einer Empore in der Kathedrale. Alles sehr interessant und schön, gefiel uns super.

Als Tagesabschluss gabs dann im Restaurant noch Stierbäckchen in Rotweinsoße und lecker Fisch.

Da es uns in Salamanca sehr gefiel, und das Hotel auch gut ist, buchten wir am Abend noch eine weitere Nacht. Nach der Schlechtwetter Periode tut uns ein freier Tag in so einer schönen und warmen Stadt gut. Warm bedeutet in dem Fall 16 Grad.

Was schliefen bissel länger, gingen in den Park, kauften Kettenspray, aßen Eis und tranken Cappu, schauten uns noch mehr Kirchen an und ließen die Seele bissel baumeln...

Morgen geht's weiter Richtung Süden, irgendwann wollen wir ja das Mittelmeer erreichen.

Ich bekomme die richtige Anordnung der Bilder nicht hin, also bitte wieder von unten nach oben. 🥴























































Montag, 4. Mai 2026

Von Bilbao nach Potes, die Kradtour beginnt

Heute früh noch die letzte Packerei, alles unnötige wird ins Auto geworfen, alles nötige kommt aufs Krad. 

Um 10 geht es los, da der Regen nicht schwächer wird fahren wir dann Mal los. 
Nach ner Stunde hört der Regen dann endlich auf, hin und wieder zumindest.
In Reinosa stellen wir uns in der Stadt auf einen Fußweg, und gehen in das Restaurant daneben. Ein Menü aus ersten Hauptgericht und zweiten Hauptgericht und Getränke für 13€, genau das richtige für uns.
Dann die letzten 100km, durch die Berge nach Potes. Die Berge sind nur 600m hoch, das reicht der Temperatur aber um auf 3 Grad zu fallen. Das ich auf der Spanien Tour die Frostwarnung im Cockpit sehen werde hätte ich nicht geglaubt. 
3 Grad und Regen ist schon unschön, aber da wir die Regensachen drüber hatte ging es, wir froren nur wenig.
Nach 16 Uhr trafen wir dann in Potes ein. Das Hotel ist zum Glück gut, und die Pizza am Abend hat auch gut geschmeckt.
Da das Wetter so schlecht ist werfen wir unsere Planung über den Haufen und versuchen morgen dem Regen und der Kälte bissel auszuweichen.
Schön verrückt, vor 2 Jahren waren wir in Portugal, da war in Spanien im April eine große Hitze mit 35 Grad, jetzt haben wir im Mai 3 Grad ..