Montag, 18. Mai 2026

Vom Mittelmeer nach Saragossa

 Heute verlassen wir das Meer leider wieder. 

Aber vorher noch frühstücken, in dem riesen Hotel mit den hunderten Leuten um uns rum erstaunlich unschön. Gestern in der Hotelbar war es noch ruhig und entspannt, den Trubel beim Frühstück möchten wir aber nicht öfters haben. Wir hassen halt viele Menschen.

Dann aufs Krad. Nach 20min tanken, dann noch nen halbe Stunde auf der Schnellstraße Richtung Nordwesten. Als dann die Hügel zu Bergen wurden habe ich das Navi auf kurvige Strecke umgestellt, und es ging die 1,5 Stunden auf kleinsten Straßen durch die Berge. Ganz wenig Verkehr, viele Kurven und Spitzkehren - wieder sehr schön! 1.200m war unser höchster Punkt.

Da wir irgendwann ankommen mussten gab's danach leider nochmal 130km Schnellstraße. Aber der Verkehr war gering, und wir konnten einem Einheimischen mit 120 hinterher fahren. Man hofft halt das die wissen wo die Blitzer stehen, erlaubt sind ja nur 90...

Halb 4 kamen wir dann in Saragossa an. Das Hotel lag mitten im autofreien Zentrum, nach dem ersten vorbeifahren mussten wir nochmal eine Schleife von 18min fahren, damit wir nochmal an die gleiche Stelle kamen. Alles nur Einbahnstraßen. Und im Gegensatz zu gestern war hier jede Ampel rot. Und das bei 25 Grad Lufttemperatur, und das Kühlergebläse schiebt noch die 100Grad heiße Luft vom Motor nach oben...sehr nervig. 200m vorm Hotel blieb ich dann an dem Beginn der Fußgängerzone stehen, und schickte Anja vor zum Hotel.

Sie klärte alles ab, wir trugen das Gepäck ins Hotel und ich fuhr das Krad dann zum mehrere 100 m entfernten Tiefgarage, an Stellen vorbei die ich dann zum dritten Mal sah... Und dann wieder zu Fuß zurück zum Hotel. Blöde Aktion, hätten wir wo anders buchen sollen.

Nach kurzem Ausruhen dann raus in die Stadt. Die Kathedrale ist direkt nebenan. Die ist riesig, und ganz anders als gewöhnlich aufgebaut. Ein Hauptschiff mit 2 Nebenschiffen, welche jeweils an den äußeren Enden einen großen Turm haben. In der Mitte des Hauptschiffes eine große Kuppel, und daneben noch mehrere kleineren Kuppeln. Und dann im Hauptschiff fast in der Mitte eine eingebaute große Kapelle, das Hauptschiff ist dadurch quasi in 2 Teile unterteilt -uch habe so etwas noch nie gesehen. Und wie immer alles ganz groß und prunkvoll. Die Kathedrale ist wirklich etwas besonders!

Nach der Pracht erstmal einen Cappu und ein Eis, auch sehr prächtig. Dann spazierten wir noch durch die Stadt, tranken gegen den Durst noch ein Glas Bier, und liefen noch bissel durch die Geschäfte. Um 8 waren wir dann wieder recht pflastermüde im Hotelzimmer.
























Von Oliva nach Peniscola

 Die Strecke heute war nicht besonders einprägsam. Immer halbwegs an der Küste entlang, der Bereich zwischen dem großen See Pobles del Süd und dem Meer war auch unspektakulär. Ich dachte von dem See sieht man etwas, aber meistens war alles zugewachsen, und als wir Mal den See sagen war dort nic los. Gestern hatten wir ja mehrfach Flamingos gesehen... Das einzig imposante war der Stau auf der Gegenspur von Valencia zum See hin. An einem Sonntag fahren die Leute wohl alle dorthin.

Durch Valencia kamen wir erstaunlich gut durch, erst nur Schnellstraße, dann eine grüne Welle an den 10 Ampelkreuzungen, und man war durch.

In Peniscola hatten wir ein Zimmer im Gran Hotel. Ein riesen Bunker mit 500 Zimmern, also 1000 bis 2000 Leute...

Als erstes gab's ein Cappu in dem benachbarten Cafe, schön mit Schlagsahne, so wie es dir Holde mag. Dann ein bissel am Strand lang gelaufen, und ne halbe Stunde in den Sand gelegt. Es gibt nix besseres! Aber nur ne halbe Stunde, sonst wird unsere bleiche Haut rot, und das wäre dann schlecht.

Also nächstes Ging es in die Hotelbar. Ein Mojito und ein Cappu wurden bestellt, waren ja im Angebot. Das Angebot galt dann nur für alkoholfreie Cocktails, aber die jeweils 2e mehr sind dann auch noch drinne. 

Am Tisch in der Bar wurde dann erst das Hotel für den nächsten Tag gebucht, und dann noch ein Kartenspiel Chen veranstaltet. 

Dann war es 20 Uhr, also Abendessen Zeit. Ein Stück die Straße runter gab's dann in einem netten Restaurant 2 Tapas und ein Hauptgericht, durch 2 geteilt, damit man dann später auch schlafen kann. Der Rückweg zum Hotel fand dann natürlich wieder über den Strand statt. 











Samstag, 16. Mai 2026

Von Cartagena nach Oliva, weiter nordöstlich die Küste hoch

 Heute wieder auf die Straße, wir müssen ja langsam wieder in Richtung Bilbao. Aber erstmal geht es weiter die Küste entlang. Die Innenstadt von Alicante umfahren wir auf der Autobahn, der Rest der Strecke geht immer an der Küste entlang. Bei La Mata fahren wir vor bis zum Strand, und machen dort eine kurze Pause. Schöner Sandstrand hier, bisher hatten wir ja nur Kiesstrand in Almeria. Aber die Sonne knallt runter, und es gibt keinen Schatten - also bald weiter.

In Alicante essen wir ganz vorne an der Strandpromenade Mittag, lecker Seehecht. Dann fahren wir ein paar hundert Meter weiter um in einem Café noch einen Cappu zu trinken. Beim parken auf dem Bürgersteig klappt der Ständer nicht richtig aus, und eh ich es merke ist es schon zu spät und ich lege die KTM auf die Seite. Hatte ich mindestens 9 Jahre lang nicht, aber kommt halt vor. Wie üblich rasch ein Foto machen und den Bock wieder aufheben.

Im Hotel in Oliva machten wir das erste Mal ein komplettes Automaten-Einchecken, inklusive scannen vom Ausweis. 

Nachdem wie das Gepäck ins Zimmer gebracht hatten gingen wir gleich an den Strand. Super Wetter und toller Sandstrand, ich sprang gleich ins Wasser. Wunderbar....
















Freitag, 15. Mai 2026

Ein Tag in Cartagena

 Heute bleiben wir noch einen Tag in Cartagena. 

Das Frühstück heut früh das bisher beste Frühstück der Tour, ein guter Tagesbeginn. Der Weg ins Zentrum war kurz, ein 20min Spaziergang mit vielen schönen Blüten und Pflanzen überall. Zuerst ging es in ein Militär Museum. Dort gab es überraschend viel zu sehen, 8.8 Flak vom Opa, ein Sturmgeschütz III,... alles sehr interessant. 

Dann bei knallender Sonne weiter auf einen Berg mitten in der Stadt, ein altes römisches Theaters. Und oben noch eine Festung mit tollen Blick auf die Stadt und dem Hafen. Den halben Hafen belegte übrigens die Queen Anne,vein riesen Dampfer. Die 3000 Leute davon sah man auch überall in der Stadt. 

Dann schön Mittagessen und Cappu trinken, und nochmal durch den Hafen laufen. 

Pflastermüde ging es dann zurück zum Hotel, vorher noch eine Kleinigkeit einkaufen für das Abendessen im Hotelzimmer.

Bilder wieder Mal von unten nach oben anschauen...🫣