Sonntag, 30. Juli 2017

Italien und Österreich


Nach einer kurvigen Stunde durch Slowenien passierten wir heute vormittag die Grenze nach Italien. Dann ging es bis Mittag über eine recht eintönige Strecke durch Italien. Die Berge tauchten dann recht überraschend vor uns auf, zusammen mit sehr dunklen Wolken. Die entgegenkommenden Motorradfahrer hatten meistens Regensachen an. Also sah es wirklich so aus das wir in den dicksten Regen fahren mussten. Also anhalten, wo nötig das Regenmembran eingehängt und die Belüftungsöffnungen geschlossen – alle Schotten dicht!
Es ging aufwärts, der Plöckenpass empfing uns mit Spitzkehre über Spitzkehre, so dicht das die Straße im Navi ein einziger roter Block war. Und etwas Nieselregen setzte ein, hörte aber nach ein paar Minuten wieder auf – das wars zum Glück mit dem dicken Regen, am restlichen Tag hatten wir höchstens noch nasse Straße.
Oben auf dem Pass lag die Grenze zu Österreich, schnell wie inzwischen üblich ein Gruppenbild mit dem geschenktem Selfie stick gemacht… nach der 12 Grenze ist uns das nicht mehr peinlich.
In Österreich fuhren wir zur Großglockner Hochalpen Straße, zahlten 25€ Maut und rasten den Berg hoch. Ganz hoch bis zur 2.571 m hohen Edelweiß Spitze. Von hier hat man einen beeindruckenden Blick auf die umliegenden Berge und den 3.798 m hohen Großglockner. Oben gab statt Mittag ein Apfelstrudel mit Vanillesoße und ein Cappuccino…. Sehr fein!
Dann noch schnell die kurvenreiche Abfahrt versauen und 5 km weiter zum Hotel in Fusch am Großglockner. Wie immer das Hotel beziehen, das Zimmer in Windeseile mit unserem Krempel vollstopfen und ab unter die Dusche.
Dann ab in die Wirtschaft zum Wiener Schnitzel.












Kommentare:

  1. Das hört sich ziemlich gehetzt an und voller Zeitnot.
    Kriegt man bei diesem VerFAHRen außer dem grauen Band, Verkehrszeichen und Speisekarten noch anderes Erbauliches mit ? Ist DAS Urlaub ? Erstaunlich ... ;-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Eine Tagesetappe von 300 km würde ich jetzt nicht mit "gehetzt" und "Zeitnot" beschreiben.
      Und wir haben es auch nicht so empfunden, war ein schöner Schlußpunkt der Tour.

      Löschen
    2. ...schöner Schlußpunkt ? Aha ... ;-)

      "Nach einer kurvigen Stunde durch Slowenien"
      "bis Mittag über eine recht eintönige Strecke durch Italien"
      "Spitzkehre über Spitzkehre, so dicht das die Straße im Navi ein einziger roter Block war"
      "schnell wie inzwischen üblich ein Gruppenbild"
      "...Großglockner Hochalpen Straße, zahlten 25€ Maut und rasten den Berg hoch"
      "Dann noch schnell die kurvenreiche Abfahrt"
      "das Zimmer in Windeseile mit unserem Krempel vollstopfen"
      "Dann ab in die Wirtschaft zum Wiener Schnitzel"

      Die Geister scheiden sich bei Eindrücken offenbar genauso stark, wie beim Geschmack (zB beim Apfelstrudel ;) ...) und bei der Streckenwahl ... Denn wenn ich lese, daß ihr über Pag, einem kahlen Felsen ohne Oberflächenwasser in der größten Hitze gefahren seid und damit den wahrscheinlich allerschönsten Teil der Magestrale ausgelassen habt, denk' ich mir: Vermutlich bin ich der Blöde, weil ich mir diese Strecke -oft 2x am Tag- nur zum Vergnügen antue, falls ich Gelegenheit dazu habe ... ;-)

      Möglicherweise hat das Navi den Weg vorgegeben, denn er ist eindeutig der entfernungsmäßig kürzere - und ohne Navi kommt mann heutzutage nirgends mehr zielsicher hin ... *kicher*

      Löschen
    3. Ok, gut zu wissen! Danke für die Hinweise! :-)

      Löschen
  2. Nachtrag:
    ... und Apfelstrudel mit VANILLESOSSE geht gar nicht - wahrscheinlich war er obendrein noch warm - das hört sich insgesamt nur grauslich an ... Vanillesoße ißt man zu Wuchtln ... ;-)

    AntwortenLöschen