Die erste Nacht die nicht so dolle war. Das Bett hatte unten dieses hochstehende Fußteil gehabt, und bei meiner Körpergröße ist das dann so nervig weil man nicht gerade liegen kann...
Das englische Frühstück war wieder sehr gut. Beim zusammenpacken fing es dann an ganz sachte aus den dunklen Wolken an zu nieseln. Wieder die Frage, Regenzeug an oder nicht. Hier nieselt es gerade, der Wetterbericht verspricht aber das Gegenteil. Wir entscheiden uns für einen Kompromiss: Die unterwegs schwieriger anzuziehende Hose wird jetzt sofort angezogen, die Jacke kann man dann schnell noch überwerfen wenn's wirklich anfängt zu regnen.
Rund 2h fahren wir Richtung Osten, schnell noch tanken und dann meistens kleine Landstraßen mit wenig Verkehr. In Stonehenge kamen wir dann 13 Uhr an, lustigerweise war der Schalter für vorgestellte Tickets 5x so lang wie der Direktverkauf. Leider haben die hier keine Möglichkeit das man Sachen wegschließen oder ablegen kann. Die Rückenprotektoren blieben also unter den Helmen auf dem Krad, die Jacken nahmen wir mit. Ich hätte Angst das es regnet und die dann innen naß werden...
Kurze Busfahrt über 2km, dann konnten wir uns die 5000 Jahre alte Steine aus der Nähe anschauen. Ganz schön gewaltig die Brocken. Sehr interessant waren die Zapfen oben auf den Stehern, das entsprechende Zapfenloch war dann im Stein darüber eingeschlagen. Und das hatten die vor so langer Zeit gemacht, und dann noch die astronomische Ausrichtung des Steinkreises...!
Nach der Rückfahrt mit dem Bus gab's den Mittags-Cappu. Und dann fuhren wir noch mal 90km weiter zur nächsten Unterkunft. Die Landstraßen waren schon voller, und hier das gleiche wie letztes Jahr oben in Schottland: Manche Autofahrer sind sehr gemütlich unterwegs, und fahren mit 60 statt 95 über die Straße. Und diese Fahrzeuge werden nicht überholt. Selbst wenn die Straße vorne frei ist zuckeln 10.. 20 andere Autos dem Schleicher hinterher.
17 Uhr trafen wir dann in unserem B&B ein, ein angemessenes Haus diesmal! Nach dem Auspacken schlenderten wir durch den Garten, und setzten uns auf ne Bank um die Unterkunft für morgen zu suchen und zu buchen.
Dann ging's mit dem Krad noch ins nächste Dorf-Pub, ein kleines Bier und ein Fisch& Chips bildet den Tagesabschluss




















