Der Anfang war heute bissel stressig. Wir packen zusammen, ich laufen mit Moppedzeug und Helm 5 min durch die Stadt zum Parkhaus. Die Ticketgeschichte mit dem Hotelausdruck funktioniert erstaunlicherweise, ich fahre mit dem Krad an den Rand der Fußgänger Zone und parke den Bock auf dem Fußweg. Dann laufen ich zurück zum Hotel, schnappe mir die Holde und das Gepäck, und dann geht es wieder zum Krad und wir können endlich losfahren. Es geht durch die Innenstadt zum Palacio de la Aljaferia, ein Palast/Schloss 15 min vom Hotel entfernt. Wir parken das Krad samt Gepäck auf einen inoffiziellen Parkplatz, und gehen in den Palast. Der sieht innen ein wenig aus wie die Alhambra, schon schick. Und es sind viele Bilder von Goya ausgestellt, der in Saragossa geboren wurde.
Danach wieder aufs Krad, und zur nächsten Tankstelle. Saragossa wird mir auf jeden Fall als die Stadt der roten Ampeln in Erinnerung bleiben, was für ein scheiß Verkehr...
Wir fahren dann zügig nach Norden, langweilige Schnellstraße. In Alfaro trinken wir einen Cappu und essen eine Kleinigkeit. Unmittelbar vor der großen Stadtkirche - also Kirchen bauen können die Spanier!
Die letzte Stunde der heutigen Fahrt ging dann durch kurviges,bergiges und bewaldetes Gebiet, da stieg die Laune wieder an. Das gebuchte Hotel im Wald erwies sich als Volltreffer. Schönes Zimmer, schönes Restaurant, man konnte draußen sitzen und den Blick in die grünen Berge genießen... Nach der stressigen Großstadt eine Wohltat.
Wir spielten dann bissel Karten, und am Abend aßen wir noch fein in dem Restaurant. Die Nacht war auch sehr gut, das Hotel hat uns wirklich gut gefallen. Es ist inzwischen echt ein Problem für uns anhand der Daten im Booking und Co gute Hotels auszuwählen.


















